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Interview mit Landesklasse-Schiedsrichter Dirk Läsker

geführt von Heiko Richter

Hallo Dirk! 
 
Vielen Dank für Deine Bereitschaft ein Interview mit mir zu machen. Wir sind gerade in unserem Verein im Aufbau einer neuen Jugendabteilung. Dabei wollen wir natürlich gute Fußballer/-innen fördern, aber auch Mädchen und Jungen die Möglichkeit geben, Schiedsrichter zu werden. Du kennst dich schon sehr gut aus im Schiedsrichterwesen. Vielleicht stellt du dich mal kurz vor.

Ja danke Heiko. Mein Name ist Dirk Läsker. Ich bin 23 Jahre alt. Beruflich bin ich im Technischen Kundendienst der Deutschen Telekom tätig. Ich pfeife zur Zeit in der Landesklasse für den VFB 09 Pößneck e.V.

Seit wann bist du Schiedsrichter?

seit dem Jahre 2001

Warum bist du Schiedsrichter geworden?

Am Anfang um das Taschengeld aufzubessern. Mittlerweile weil es sehr viel Spaß macht.

Wie sehen Deine Zukunftspläne als Schiedsrichter aus?

Ich möchte in die Landesliga (Thüringenliga) aufsteigen bzw. Assistent in der Amateur-Oberliga werden.

Was war Dein höchstes Spiel, welches du pfeifen durftest?

Juniorenbereich: Assistent Regionalliga A-Junioren Erzgebirge Aue - Union Berlin
Punktspiel: Schiedsrichter Landesklasse Motor Zeulenroda - Kraftsdorfer SV
Testspiel: Assistent VfB Pößneck - CZ Jena und 1.FC Gera - U19 Iran

Wie wird man Schiedsrichter?

Als erstes sucht man sich einen Verein, welcher Schiedsrichter unterstützt. Deswegen ist Eure Initiative ein sehr guter Ansatz. Danach meldet man sich beim Vorsitzenden des KfA an, der die Anmeldung dem Schiedsrichterausschuss übergibt. In der Regel übernimmt der Verein das alles.
Man besucht einen Lehrgang und damit ist man erst mal fertig. Weiterhin finden regelmäßig Schiedsrichterfortbildungen statt, welche meistens von den Vereinen finanziert werden.

Welchen Tipp kannst du Mädchen bzw. Jungen geben, wenn Sie Schiedsrichter werden wollen?

Generell haben Mädchen/Frauen mehr Chancen im Schiedsrichterwesen Karriere zu machen als Männer.
Voraussetzungen sind u.a. körperliche Fitness (Coopertest/FIFA Test), Aneignung von Regelkenntnissen
und die Fähigkeit über manche Aussagen der Zuschauer hinwegzuhören (nicht alles zu Herzen nehmen...grins).
Jede/r neu ausgebildete Schiedsrichter/-in sollte sich einen Ziehvater (Paten, Mentor) nehmen, den man nacheifert.
"Learning by Doing". Nur wer selbst Spiele als Schiedsrichter pfeift, lernt dazu und wird auch ein guter Schiedsrichter.

Zum Abschluß Dirk noch eine Frage. Wieviel Geld bekommt man als Schiedsrichter pro Spiel?

Reich wird man auf Kreisebene nicht. Ich bekomme 30€ pro Spiel zzgl. Fahrgeld (Landesklasse). Im Kreis bekommt man etwa die Hälfte.

Ich danke Dir für das Interview!
 

Sollten wir Euer Interesse geweckt haben so meldet Euch bei:

Mail: Heiko.Richter@unterloquitzer-sportverein.de oder

Tel. 0171/7803059

 

 

 

 

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